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Sieglinde Neuschütz

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Magnetfeldtherapie

Wie sehr Magnetismus und Elektrizität, zwei untrennbar verbundene Naturphänomene, die Vorgänge in unseren Körperzellen beeinflussen?

Nach den ersten Flügen ins All wurde bei den Astronauten die sogenannte Weltraumkrankheit festgestellt. Schwere Gesundheitsschäden waren dadurch bedingt, dass die Raumkapsel im Weltraum das natürliche Magnetfeld des “Blauen Planeten” Erde nicht empfangen konnte. Seit ein künstliches Magnetfeld im Inneren der Raumstation erzeugt wird, sind die Probleme gelöst.

Allgegenwärtige Kraftfelder

Auf der ganzen Erde und im menschlichen Körper wirken elektromagnetische Kräfte.

Das Magnetfeld der Erde beeinflusst nicht nur die Orientierung der Honigbiene im Bienenstock und die nächtliche Zugrichtung des Rotkehlchens, natürliche Magnetfelder wirken auch auf den Menschen ein und begleiten seine Gehirntätigkeit und seinen Herzschlag. Die künstlichen Magnetfelder und elektrischen Ströme von Radio, Fernsehen, Radar, Mikrowellen, Handys und Computern sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. In der Medizin sind elektromagnetische Verfahren wie Kernspintomographie, Ultraschall und Laser bereits Routine. Ziemlich neu dagegen ist die Anwendung der Quantenphysik auf den menschlichen Körper.

Was sagt die moderne Wissenschaft?
Es gilt als gesichert, dass bioelektromagnetische Felder die Homöostase stabilisieren und sogar wieder herstellen können. Unter Homöostase versteht man die dynamischen Prozesse.

Weil in der Behebung möglicher Störungen und der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts fast alle Organe und Zellverbände beteiligt sind, wird für den Einsatz elektromagnetischer Bioinformationen ein breites Indikationsspektrum postuliert.

Verstärkt man die elektromagnetischen Felder, so wird die Heilung gebrochener Glieder beschleunigt.

Wissenschaftlich gesichert sind auch die Beschleunigung der Reifung von Knochenzellen und die raschere Entwicklung von Bindegewebszellen. Auch die Erfahrung in der Anwendung zeigt, dass bei Narben, Wunden, Knochenbrüchen, Knochendefekten und Gefäßstörungen oft erstaunlich gute und schnelle Erfolge erzielt werden.

Auch der Gedanke ist bioelektrische Energie

Magnetische und elektrische Felder betreffen den ganzen Organismus und dessen Funktionen.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass pulsierende Elektromagnete wirksamer sind als statische.

Wechselnde Magnetfelder: Wirkungen und Indikation

Die bekannteste und am längsten erforschte Einsatzmöglichkeit der Elektro-Magnetfeldtherapie ist, wie schon gesagt, die Knochenheilung. Auch bei Osteoporose, Arthrose, Arthritis sowie als vorbeugende Massnahme gegen das Lockern von Endoprothesen (z.B.: künstliche Hüftgelenke) werden gute Ergebnisse erreicht. Inzwischen haben sich weitere Wirkmechanismen herauskristallisiert. So weiss man, dass sich durch pulsierende Magnetfelder die Durchblutung bessert, der gesamte Stoffwechsel aktiviert und im Gewebe Sauerstoff angereichert wird. Pulsierende Magnetfelder sind in der Lage, den Stoffwechsel der menschlichen Zelle messbar anzuregen und unterstützen die kranke und schwache Zelle in der Wahrnehmung ihrer lebensnotwendigen Aufgaben.

 Stand: 04.06.2008   Webdesign by Frank Neuschütz